Volksschule Velburg |
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Geographische und politische Einordnung:
Günching verfügt mit dem dazugehörigen Dorf Krondorf, dem Weiler Dürn und den Höfen Federhof, Hennenhof und Ollershof über 393 Einwohner.
Geschichte: Die Ortsbezeichnung ist sprachgenetisch aus
dem Personennamen `Guncho` hergeleitet und steht als Abkürzung für `Gundicho`. Die erste
urkundliche Erwähnung als `Guonchin` findet sich für das Jahr 1277. Ab 1277 werden die Ortsadligen, die
Günchinger genannt. Die topographische Lage des Günchinger Plateaus war wie geschaffen
für ein Kastell. Die Größe der Burg spiegelt sich in der räumlichen Ausdehnung wider,
die sich auf das heutige Areal der Kirche mit dem Friedhof sowie dem Pfarrhof erstreckt.
In der Regel gehörte zum Bestand einer Burg eine sakrale Andachtsstätte, eine Kapelle
oder ein Kirchlein. Dieses dürfte das erste Gotteshaus in Günching gewesen sein. Die
Günchinger waren Vasallen der Ehrenfelser, die auf dem Helfenberg saßen. Einer der
ersten Günchinger war der Ritter Heinrich von Guonching. In der Folgezeit ging das Günchinger Lehen
in verschiedene Familien über. Unter anderem werden auch Ortsadelige von Sossau genannt.
(heute angeblich der älteste Hof im Ort, - der Panzerhof). Die Linie der 'Sossaus'
umfasst in unserer engeren Heimat insgesamt 9 nachweisbare Generationen. Sie beginnt um
1606 mit Johann Sossau, dem Mühlenbesitzer zu Eschertshofen. Im Jahre 1978 verliert Günching im Rahmen der Gemeindegebietsreform seine Selbstständigkeit und wird in die Stadt Velburg eingemeindet. Pfarrei
Günching Die katholische Pfarrei gehörte zur
Stadtgemeinde Velburg im Landkreis Neumarkt i.d.OPf. - Bistum Eichstätt. Schon von weitem ist
für den kunstinteressierten Wanderer der viergeschossige Kirchturm mit
eingezogenem Glockengeschoß und bekrönender welscher Haube, bestehend aus zwei
übereinander gesetzten Zwiebeldächern, sichtbar. Buchner datiert die Entstehungszeit in
das Jahr 1713, während Graf und Hofmann den Bauanfang ab 1716 setzen. Ungewiß bleibt
auch der Architekt des heutigen barocken Langhauses sowie des Turmes, doch dürfte nur der
in dieser Gegend mit Bauaufgaben betraute Tillysche Baumeister Georg Martin Puchtler (1665-1739)
in Frage kommen, der im Günchinger Rechnungsbuch von 1708 (PFAAR Günching, folio 232)
als "Baumeister von Lengenfeld" und in dem Lengenfelder Pfarrmatrikel als
"architector et murarius" (PFAAR Günching) bezeichnet wird. Für eine
Vorgängerkirche spricht noch heute die mittelalterliche Choranlage im Osten. Raum Dem Eintretenden offenbart sich das Innere in festlichem Glanz. Trotz des stattlichen Raumvolumens empfindet der Besucher eine andachtsvolle, angenehme Stimmung, zu der auch die in leichten Pastellfarben gestalteten Wände beitragen. Regie im Raum führt das Licht, das warm durch die hochangesetzten Rundbogenfenster hereinflutet. Blitzend reflektieren dazwischen die vergoldeten Elemente der Barockausstattung die Sonnenstrahlen.
Der schwerplastisch und wirkungsvoll in Szene gesetzte Hochaltar stellt eine Zweisäulenretabel (Altaraufsatz) dar. Akanthusumrankte gedrehte Säulen der kompositen Ordnung tragen den gesprengten und verkröpften Giebel. Auf den nach außen gedrehten Giebelschenkeln liegen graziöse Engelsgestalten. Ganz oben, in den 'caela spiritualia', den geistigen Sphären, ist innerhalb eines Medaillons des Altaraufzuges Gottvater mit weit ausgebreiteten Armen über einer Wolke zu sehen. Der Tabernakel ist Teil des Altares der
früheren Schlosskapelle des Schlosses Helfenberg. Das Thema des Altarblattes zeigt die
Verkündigung Mariens. Im Jahr 1716 übernahm der Die Seitenaltäre sind in Stil und Architektur dem Hochaltar angepaßt und ebenfalls nach 1700 gefertigt. Für den linken Seitenaltar dient als Deckplatte der Mensa ein aus rotem Marmor bestehender Grabstein mit einer gotischen Inschrift. Das Altarblatt würdigt den hl. Joseph, der rechte Seitenaltar ist dem hl. Sebastian gewidmet. Die am nördlichen Langhauspfeiler stehende Kanzel ist ebenfalls in die Zeit nach 1700 zu datieren und stammt aus der Kapelle des Schlosses Helfenberg. Die Kanzel zeigt einen polygonalen Korpus über einer gerundeten Hängekonsole mit vergoldetem Knauf. Fein gearbeitete Fruchtgehänge, die den Anschein erwecken als würden sie aus der Brüstung herauswachsen sowie zierlich geschnitzte Engelsköpfe und Blumen geben Zeugnis für die geschickte Hand des Künstlers. Den Abschluß des Schalldeckels bildet eine Volutenspangenkrone.Überbleibsel der romanischen Epoche ist der Taufstein (13.Jh.). Das barocke Orgelgehäuse dürfte um 1700 entstanden sein. Der Prospekt hat einen dreitürmigen Aufbau und besteht aus fünf Teilen. Als Dekoration dienen vergoldete Akanthuswangen. Der Künstler Georg Lang übermalte um
1870/1880 die alten und vermutlich restaurierungs- bedürftigen Deckenfresken Asams. Die
neugeschaffenen Gemälde lassen anhand ihrer Ausdrucksweise und Farbgebung eine Nähe des
Künstlers zu den Nazarenern spüren. Um 1900 fand wiederum eine Renovierung des Kirchenraumes statt. Die in Farben glühenden, in sich lebenden Glasgemälde der Fenster würdigen die Heiligen Elisabeth, Isidor, Notburga, Theresia und Aloisius und dürften ebenfalls vor 1900 entstanden sein. 14 schmuckvoll gerahmte Kreuzwegstationen aus dem frühen 19. Jahrhundert zieren die einfachen Wände des Langhauses. Eine gelungene Restaurierung des Kirchenraumes fand 1992 durch die Firma Wiedl von Nürnberg statt. Unterhalb der Seelenkapelle befindet sich eine sehr schöne Grotte. Diese stellt eine Nachbildung der Lourdes-Grotte in Frankreich dar. In früherer Zeit wurde an Fatima (13.Tag d. Monats) dort regelmäßig der Rosenkranz gebetet. In den letzten Jahren rückten unser früherer Pfarrer Hermann Plank und jetziger Pfarrer Bernhard Stadelmaier diesen Ort wieder in den Mittelpunkt. Jeweils die erste und die letzte Maiandacht, verbunden mit einer Lichertprozession, findet dort statt.
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| NeuerUL-Flugplatz Günching in
der Oberpfalz (Nordbayern)
Von einem Zwischenlandeplatz für ausgewählte Motorseglerpiloten zum UL-Fliegerplatz. Fünf Jahre lang war
Günching nur ein Zwischenlandeplatz für eine Handvoll ausgewählter Günching ist relativ leicht zu finden. Die Autobahn A3 bietet sich als Auffanglinie geradezu an. Dann sollte man nach der Jura-Raststätte Ausschau halten; der Platz liegt etwa zwei Kilometer westlich davon entfernt. Von Süden kommend, orientiert man sich eher an der Stadt Neumarkt; von dort aus sind es etwa noch fünf Kilometer in nordöstlicher Richtung. Die große Halle steht beinahme mitten in der Landschaft und ist an ihrem roten Dach zu sehen. Zu beachten ist der Truppenübungsplatz Hohenfels (ED-R35) unmittelbar nördlich der A3. Der Anflug selbst ist einfach und hindernisfrei; es gilt die Nordplatzrunde (500 ft GND). Über der A3 sollte man noch mindestens noch 500 ft GND hoch sein. Flugplatzdaten:
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