Volksschule Velburg |
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Wallfahrt Habsberg Die Die spätbarocke Wallfahrtskirche auf dem Habsberg wurde 1760 - 1769 nach den Plänen des Münchener Hofmaurermeisters Matthäus Gießl hauptsächlich von einheimischen Künstlern gebaut und ausgestattet. Landschaft und Lage: Die Wallfahrt erhebt sich auf einer weithin sichtbaren Bergeshöhe (619 m ü. NN) in der westlichen Oberpfalz. Dort bestimmt das Landschaftsbild der Bayerisch-Fränkische Jura mit seinen weiten Hochebenen, tiefen Tälern und bewaldeten Bergeshöhen. Auf letzterem entstand während des Mittelalters ein Netz von Burgen des 'Hohen und Niederen Adels'. An die Stelle der Wehrbauten trat in der Barockzeit im Zuge der katholischen Erneuerung eine Kette von Wallfahrtskirchen auf Bergeskuppen. Diese Gotteshäuser sind das Werk einer frommen Bevölkerung und adeliger Grundherren: Im Zentrum liegt, alle überragend, der Habsberg, 621 m ü.NN, mit den beiden Gotteshäusern "Maria, Heil der Kranken" (1680/82,1731/47; 1760/69). Die Wallfahrt nahm ihren Ausgang von einem geschichtlich klar erfaßbaren Geschehen. Die Quellen bezeugen einmütig, daß Johann Panzer, Amtspfleger auf der südlich vom Habsberg gelegenen Tillyschen Burg Helfenberg, Pfarrei Lengenfeld, an einem schweren Gichtleiden litt. Er verlor schließlich das Gehvermögen. Von seinem Krankenlager aus blickte er oftmals auf die in seinem Schlafzimmer befindliche Marien-Figur und flehte um Hilfe. Eines Nachts vernahm er eine Stimme, die ihn dreimal aufforderte, auf dem Habsberg eine Kapelle zu errichten. Panzer ließ sich dorthin tragen, um einen Platz dafür zu bestimmen. Noch war er im Zweifel, wer hinter dieser rätselhaften Stimme stehen würde. Er wollte die Kapelle dem Heiligen weihen, dessen Heiligtum einer seiner Knechte von einem hohen Baum aus zuerst erblicke. Der Knecht entdeckte, nach Osten spähend, die damalige Kapelle auf dem Maria-Hilf-Berg bei Amberg. Nun zweifelte der Pfleger nicht mehr, daß die Stimme von dem Marienbild seines Schlafzimmers kam. Er erwarb sich die Kuppe des Berges von dem Bauern Johann Vogel aus Unterwiesenacker und ließ 1680/82 eine Kapelle in der Form eines kleinen Zentralbaues errichten. Die Marienfigur wurde als Gnadenbild dorthin gebracht. Der Pfleger ließ sich als erster Wallfahrer auf den Berg tragen. Er erlangte nach der Überlieferung Heilung von seinem Leiden.
Das Gnadenbild "Heil der Kranken" Es bildet
Nachdem 1743 über 20 000 Wallfahrer verzeichnet worden waren, wurde 1760 - 1769 die große Wallfahrtskirche erbaut. Die eindrucksvolle Geschlossenheit des Bauwerkes steht in der Harmonie mit der Landschaft.
Grundriss der Wallfahrtskirche
Der Innenraum Der Innenraum ist ein Raumrechteck mit
Flachtonnenwölbung und
Im Blickpunt des Raumes steht der mächtige Hochaltar.
Den weit ausladenden Hochaltar
bekrönet, ist Gottvater im Strahlenkranz
Alle Blicke sind auf die Mitte des Hochaltars gerichtet. Maria wird von Gott vor jeder Sünde bewahrt und in den Himmel aufgenommen.
Ausgewählte Deckengemälde
Das Thema der über 300-jährigen
Marienwallfahrt zum Habsberg ist im großen Deckenfresko als Gesamtkonzept sinnfältig
dargestellt.
Darstellung von verschiedenen Heiligen In ihnen begegnen wir in Bildern und Figuren vorbildlichen Menschen, die wir als Heilige verehren. Wir wollen uns von ihnen ansprechen und ermutigen lassen, Gedanken, Sorgen und Wünsche im Gebet zu eröffnen. Wir schauen dabei Männer und Frauen an, die uns Vorbild sein können und für uns beten. Die Lebensläufe dieser Heiligen sind beeindruckend und erklären, warum sie so prägend in die christliche Kunst eingangen sind.
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